Die Tiroler Festspiele Erl sind seit ihrer Gründung 1997 durch den Dirigenten und Regisseur Gustav Kuhn zu einem zentralen Bestandteil der österreichischen und europäischen Kulturlandschaft geworden und finden weit über die Landesgrenzen hinaus Resonanz. Der Saal des Festspielhauses ist selbst ein Instrument. Die Akustik wird als eine der besten in Europa gerühmt, denn es ist auch bei größeren Besetzungen eine vollkommende Transparenz des Klanges gegeben. Nach dem Erfolg der Serie an konzertanten Opern bringen die Tiroler Festspiele Erl im Sommer 2026 einen weiteren Titel in dieser Form heraus, und es ist einer, der selten zur Gänze als Konzertversion geboten wird: George Bizets Welterfolg Carmen. Im Passionsspielhaus kommt der „Holländer“.
1. Tag Nach Erl über Schliersee
Sie starten am Vormittag und fahren über München ZOB nach Schliersee. Sie unternehmen eine Schifffahrt auf dem See und haben Zeit für ein Mittagessen und zum Spazieren. Weiterfahrt nach Kufstein. Check-in im Hotel „Andreas Hofer“. Abendessen im Hotelrestaurant.
2. Tag Festspielhaus Erl "Carmen"
Am Vormittag unternehmen Sie eine interessante Stadtführung. Durch verwinkelte Altstadtgassen führt Sie der Weg entlang der historischen Römerhofgasse zur beeindruckenden Architektur des Rathauses. Der Nachmittag steht Ihnen zur individuellen Gestaltung zur Verfügung. Bereits um 16:45 fahren Sie zum Festspielhaus und erleben Bizets „Carmen“.
Festspielhaus - Georges Bizet
CARMEN
Nach dem Erfolg der Serie an konzertanten Opern bringen die Tiroler Festspiele Erl im Sommer 2026 einen weiteren Titel in dieser Form heraus, und es ist einer, der selten zur Gänze als Konzertversion geboten wird: George Bizets Welterfolg Carmen.
Der Saal des Festspielhauses ist selbst ein Instrument. Freistehende Wände aus kanadischem Akazienholz ermöglichen ein Mitschwingen der Architektur. 732 Gäste finden Platz, die Akustik wird als eine der besten in Europa gerühmt.
3. Tag Festung Kufstein, Heldenorgel Passionsspielhaus „Der Fliegende Holländer“
Am Vormittag besuchen Sie die mächtige Festung Kufstein. Mit der Panoramabahn geht‘s hinauf, oben werden Sie zur Führung erwartet. Dann erklingt die berühmte Heldenorgel, die mit ihren 4.948 Pfeifen die größte Freiorgel der Welt ist und deren Klänge weit über der Stadt Kufstein hinaus zu hören sind. Mittagessen in einem Restaurant. Am Nachmittag fahren wir um 14:45 Uhr zum Passionsspielhaus Erl und erleben Wagners „Der Fliegende Holländer“.
Passionsspielhaus Richard Wagner:
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Regie und Licht: Josef E. Köpplinger
Der in seinen Verstrickungen umherirrende, sich nach Erlösung sehnende Mann ist ein wiederkehrendes Motiv in Wagners Opern. Beim Holländer scheint das Selbstbild des Komponisten besonders eindeutig in eine Operngestalt gespiegelt. Ein zu ewigem Leben verdammter Kapitän strandet an Norwegens Küste, trifft auf Senta, die ihn durch ihren Freitod erlöst. Dem jungen Kapellmeister Wagner ging damals die Gattin fremd, also komponierte er sich als Reaktion auf die Stürme im eigenen Leben die Ikone der unbedingten Liebe.
Das heutige Passionsspielhaus wurde am 14. Juni 1959 eröffnet und kann bis zu 1500 Besucher aufnehmen. Damit darf sich das Passionsspielhaus in Erl als größtes Parterretheater Österreichs bezeichnen.
4. Tag Chiemsee, Fraueninsel, Rückreise
Heute fahren Sie nach Prien. Mit dem Schiff geht’s zur Fraueninsel. Dort unternehmen wir eine Führung im Kloster Frauenwörth. Herzog Tassilo III. gründete das Kloster im 8. Jahrhundert (um 782). Somit leben seit über 1200 Jahren hier Benediktinerinnen nach der Regel des Heiligen Benedikt, das Kloster zählt zu den ältesten Klöstern Bayerns und ist bis heute ein geistliches und kulturelles Zentrum. Danach Mittagessen beim Klosterwirt. Rückfahrt nach Prien und Rückreise.