Potsdam „Ohne Sorge“ – das ist die Bedeutung Potsdams wohl berühmtestem Schloss Sanssouci. Aber es ist auch ein Gefühl, das Sie an vielen Orten der Stadt spüren können. Über Jahrhunderte formten die Hohenzollern die strahlende Residenzstadt Potsdam, in der die bedeutendsten Baumeister und Gartenkünstler gewirkt haben. Markante Gebäude, breit angelegte Straßen und fein konzipierte Landschaftsgärten demonstrierten Macht und Anspruch. Das ist heute noch genau so erlebbar. Seiner geradezu paradiesischen Schönheit verdankt das einzigartige Ensemble den Beinamen „Preußisches Arkadien“.
1. Tag Nach Potsdam, Stadterkundung
Sie reisen im komfortablen Luxusbus über München ZOB, Nürnberg, Leipzig nach Potsdam. Check-in im 4*Hotel „MAXX Hotel Sanssouci“ in Potsdam. Sie unternehmen einen Spaziergang durch die historische Mitte mit der Nikolaikirche, dem Potsdam Museum, dem Palazzo Barberini und dem Landtag. Durch die barocke Innenstadt führt die Tour zum Holländischen Viertel. Kleine Läden, Cafés und Bars prägen das Flair des einzigartigen holländischen Quartiers. Abendessen im Hotelrestaurant.
2. Tag Schloss und Park Sanssouci, Neues Palais
Bei einem Spaziergang durch den Park Sanssouci taucht man in die Sehnsucht preußischer Könige nach Italien ein. Mediterrane Anspielungen finden sich überall im Park. Schloss Sanssouci ist untrennbar mit Friedrich dem Großen verbunden. Der Name bedeutet „ohne Sorge“ – ein Motto, das dem König besonders am Herzen lag. Hier verbrachte er gerne Zeit mit seinen Hunden, fern vom Hoftrubel. Das Schloss war sein Sommersitz und wurde später zu seinem liebsten Rückzugsort. Mittagspause. Gut ausgeruht besuchen Sie am Nachmittag des Neue Palais. Von Friedrich dem Großen als Sommerschloss errichtet, ist das Neue Palais wegen seiner prachtvollen Einrichtung ein absoluter Höhepunkt jeder Besichtigungstour. Individuelles Abendessen.
3. Tag Neuer Garten mit Cecilienhof
Nicht zuletzt wegen der Potsdamer Konferenz, die hier nach dem Zweiten Weltkrieg im Schloss Cecilienhof Weltgeschichte schrieb, besuchen jedes Jahr zahlreiche Potsdam-Gäste den Neuen Garten. Neben dem berühmten Schloss im englischen Landhausstil birgt der Park mit seinen großflächigen Langgraswiesen am Heiligen See viele Sichtbeziehungen und Geschichten zu Potsdam und darüber hinaus. Am späten Nachmittag fahren wir nach Berlin. Abendessen in einem guten Restaurant, anschließend Konzert im Berliner Konzerthaus.
Konzerthausorchester Berlin
Juraj Valčuha Dirigent
Jean-Guihen Queyras Cello
Vito Zuraj: Konzert für Violoncello und Orchester
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61
4. Tag Potsdamer Filmgeschichte, Schlösserfahrt mit der Weißen Flotte
In Babelsberg wird seit über beachtlichen 100 Jahren Filmgeschichte geschrieben. Ob Produktionen der UFA, DEFA oder von heute: Internationale Stars wie Marlene Dietrich und Heinz Rühmann oder Claire Danes und Tom Hanks drehten hier Welterfolge. Eine Fahrt zu Original-Drehorten bekannter Filmproduktionen und Geschichten aus dem ältesten Filmstudio der Welt: Studio Babelsberg. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Schlösserfahrt mit dem Schiff! Abendessen im Hotel.
5. Tag Museum Barberini
Die Sammlung Barberini ist die Hasso-Plattner-Sammlung mit Schwerpunkt auf französischem Impressionismus, darunter 40 Werke von Claude Monet. Insgesamt umfasst sie 115 Arbeiten von Künstlern wie Monet, Renoir, Sisley, Pissarro und Caillebotte. Die Sammlung wurde von Hasso Plattner, Mitgründer von SAP, aufgebaut und gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen impressionistischer Kunst in Deutschland. Das Museum Barberini zeigt neben der Dauerausstellung auch wechselnde Sonderausstellungen, die den Impressionismus in einen größeren kunsthistorischen Kontext. Anschließend Rückreise nach München bzw. Augsburg.